Öl-Schock, Inflationsangst und die 2022-Parallele

Shownotes

Öl-Schock, Inflationsangst und die 2022-Parallele

Das erste Quartal 2026 endet unter maximaler Hochspannung: Während der Iran-Konflikt die Energiekosten treibt, befeuern schwache Wirtschaftsdaten das Stagflationsszenario. Doch gerade in dieser Phase wachsender Unsicherheit eröffnen die jüngsten Kursverluste auch erste strategische Chancen.

In der heutigen Ausgabe von „Euer Egmond“ analysiert Finanzexperte Franz-Georg Wenner die angespannte Lage, unterzieht den DAX und den S&P 500 einem Bewertungs-Check und zeigt die statistischen Signale, die Anleger jetzt kennen müssen. Im Fokus stehen neben den Aktienindizes auch die entscheidenden Trends bei Edelmetallen und Rohstoffen.

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00:00:12: So, einen schönen guten Abend wünsche ich allen zur heutigen Ausgabe von Euer Eckmund.

00:00:20: Und wie schon heute Morgen auch im Vorsprang gesagt, Eckmund ist ja ein wohlverdienten Urlaub und umso mehr freue ich mich dass ich heute die Sendung von euer Eckmond übernehmen kann.

00:00:33: vielleicht ein ganz kurzes Feedback weil ich nicht ganz so firm bin hier mit der Technik ob man mich soweit gut verstehen kann und auch die erste Folie schon mal übertragen wird.

00:00:43: Da könnte jemand mir vielleicht mal kurz ein Feedback geben, dann können wir hier auch starten.

00:00:49: das wäre ganz lieb.

00:00:51: ansonsten ja würde ich mal sagen gehen wir auch schon mal in die erste folie rein.

00:00:56: Ich hoffe man sieht sobald alles bitte nochmal kurz da eine info geben.

00:01:06: Damit für diejenigen, die mich noch nicht kennen können wir auch schon mal hier ein kurzes Hint vorgeben.

00:01:15: Vielen Dank!

00:01:17: Vor dir sollte auch da sein.

00:01:19: Ton ist gut.

00:01:20: Bild und Ton okay?

00:01:20: Perfekt besten Dank!

00:01:22: Also für all diejenigen die ich noch nicht kenne paar Sätze zu meiner Person.

00:01:27: Ich bin seit knapp gut dreißig Jahren schon an der Börse aktiv Seit gut zehn Jahren Chefredakteur von Indexrad da, Fokus ist dabei wie entwickeln und bieten dort regelbasierte Handelstrategien an die man auch nachbilden kann.

00:01:44: Das heißt also es ist ein sehr diskretionärer Ansatz nicht keine Bauchentscheidungen sondern wirklich auf Basis von transparenten Strategien mit entsprechendem Backtesting Modellen auch.

00:01:55: und wer der Interesse hat hier sieht man zum Beispiel unser Alpha System kann gerne auch mal die Website besuchen, da bieten wir dann auch unterschiedliche Abo-Modelle an.

00:02:04: So viele Grüße auch in die große weite Welt ich sehe schon viele sind dabei aus Luzern ist interessant.

00:02:10: Ich bin auch ein paar Tage in Luzerne.

00:02:12: also viele Grüßen in die Schweiz.

00:02:13: und ich würde mal sagen starten wir durch mit den Themen die ich heute mitgebracht habe.

00:02:17: natürlich Wir müssen kurz mal sprechen hier über die Lage im Iran im Nahen Osten.

00:02:23: was sagt eigentlich derzeit der Öl Und der Terminmarkt, dann ein kurzer Abriss über die Konjunkturdaten.

00:02:29: Also Zinsen amerikanische Wirtschaftsdaten heute ist noch mal in Schwung reingekommen.

00:02:34: was hat eigentlich General Powell gesagt?

00:02:36: In seiner kleinen Rede, die er gehalten hat.

00:02:39: Dann Schwenkrubber Richtung Deutschland, IFO-Index, die Inflationsdaten aus Deutschland haben ja für ziemliche Schlagzeilen gesorgt.

00:02:46: auch so ein bisschen abseits der Börsenmedien möchte ich mal sagen wir gucken uns an Die Bewertungen zum Aktienmarkt und der Marktechnik natürlich Schwerpunktthema, da ich aus dem statistisch-markttechnischen Bereich komme.

00:03:00: Und dann die Indizes Nestaque in Hundert Ducks Dow Jones und noch die anderen Basiswerte.

00:03:07: wie immer wenn ich Ecken und Vertreter spreche nicht über Einzelaktien und gebe auch nicht meine Meinung zu Einzelakzien durch, sondern sage wirklich erst mal nur die großen Indizes.

00:03:17: und wohnen wir hier schon sind bei den Details.

00:03:20: Die Sendung wird natürlich wie jeden Dienstag präsentiert von BNP Paribas Zertifikate Ich bin nicht bei der BNB Pariba angestellt, sondern freier Journalist habe ich ja gerade eben auch schon gesagt das bedeutet Ich führe hier keine Anlageberatung durch und gebe auch nur meine Meinung zum Markt wieder.

00:03:37: Das heißt also, Sie entscheiden somit selbstständig ob und wie sie treten und investieren.

00:03:43: das mal zu den Eckdaten heute und da würde ich mal sagen starten wir mal rein.

00:03:50: Und die Terminmarktstrukturkurve müssen wir uns natürlich mal anschauen.

00:03:55: Wir hatten ja heute einen gegen Mittag im Auftritt von, ich sag's mal Kriegsminister Hexit brachte eigentlich unter dem Strich keine wirklichen Neuigkeiten äußerte sich, ich sage es mal so eher gemäßigt hielt sich alle Optionen zunächst einmal offen.

00:04:10: und wenn man sich immer die Terminmarktpreise anschaut für Brent auf Sicht der nächsten zwölf Monate, dann sieht man eigentlich den Märkte sind nach wie vor eigentlich ein Spielball.

00:04:20: Da Schlagzeilen aus dem Nahen Osten und die Börse gleich so ein bisschen einem Hochseilgarten in dem Donald Trump die Seile spannt deutlich zu erkennen hier.

00:04:29: wir sehen im Augenblick den Brennpreis im Bereich von Hundertzehn Dollar Und über den Sommer auch noch eigentlich auf einem relativ hohen Niveau, also unterhalb der Hundert-Dollar-Marke und erst im späteren Jahresverlauf.

00:04:41: Also gegen Jahresende werden im Augenblick am Terminmarkt auch wieder Preise von gut Achtzig Dollar erwartet.

00:04:48: Von daher nicht unbedingt eine schnelle Berührung was hier derzeit der Terminmark einpreist.

00:04:54: Das finde ich ganz interessant.

00:04:56: Der Markt schwankte so ein bisschen zwischen akuter Eskalationsfurcht und der Hoffnung auf eine wirtschaftspolitische Vernunft.

00:05:02: Und genau Letzteres ist eigentlich ziemlich ein sehr entscheidender Faktor, denn alle Akteure die da beteiligt sind USA, Israel, der gesamten Nahe Osten letztlich und somit auch die Weltgemeinschaft hat ja einen fundamentalen Interesse in einer Abkühlung um eine existenzbedrohende wirtschaftliche Kollateralschäden zu vermeiden.

00:05:21: Und gerade US Perspektive finde ich jedoch hat große Parallelen.

00:05:29: Situation vor zwölf Monaten mit dem Zollschock.

00:05:33: Man hat hier eigentlich einen politischen Handlungszwang.

00:05:36: auf der einen Seite massive konjunktuelle Risiken nämlich getrieben durch die Inflation, die auch in den USA sichtbar wird wenn man sich mal anschaut Auch da sind die Ölpreise gestiegen.

00:05:45: steigende Renditen das ist schwierig auch für die amerikanische Refinanzierungsbedingungen schwache Umfragewerte für Trump.

00:05:53: Letztlich ist das doch für ihn entscheidend und er möchte ja eben auch bei den Zwischenwahlen Anfang November ein gutes Ergebnis erzielen.

00:06:00: Und auch Trump ist einem Präsident, wie kaum einer zuvor der sehr stark auf die Umfragewerte achtet und der sehr stärker auf den Aktienmarkt schaut einfach als Spiegelbild seiner Politik.

00:06:10: und wenn die Aktienmärkte zu stark korrigieren ich sage mal um mehr als zehn Prozent Dann wird er auch hier wieder nervös und ihr kennt es ja schon Trump-Aurist chickens out.

00:06:19: Das heißt also, wenn das ein bisschen mehr gegenwind gibt dann zieht der auch zurück und ich glaube dass werden wir auch in dieser Situation wieder sehen.

00:06:27: auf der anderen Seite natürlich der Iran mit seinen Verhandlungstips nenn ich Smartera nutzt die Straße von Hormuz als sein Druckmittel als ein effektives Hebelwerkzeug um Existenzgarantien für das Regime zu bekommen plus natürlich auch noch möglicherweise die Achillesferse, Rotesmehrgolf von Aden.

00:06:47: Dass da die Hutien noch aktiv wären und ich glaube sie könnten natürlich da in den Spiel kommen sollte Trump sich für Bodentruppen entscheiden.

00:06:54: aber das ist auf jeden Fall nicht mein Basis-Szenario.

00:06:57: deshalb gehe ich auch davon aus dass hier die Terminmarktarten im Augenblick sehr schnell sich wieder deutlich ermäßigten werden wenn es nämlich zu einem Durchbruch kommt und damit rechne ich eigentlich relativ zeitnah noch so dass ihr also auch hier der Ölpreis zügig wieder nach unten orientieren sollte.

00:07:14: Gehen wir mal rüber Richtung Konjunkturdaten, da habe ich hier natürlich den IFO-Index mitgebracht.

00:07:18: Deutschlands wichtigstes Konjunkteurbarometer, ich denke mal alle haben es mitbekommen in hier den scharfen Rücksetzer auf sichundachzig Komma vier Punkte nochmal ein Rückgang von den Aachenachtig Komma Vier Punkten im Februar.

00:07:31: insbesondere sind hier ja die Erwartungen fast schon kollabiert von neunzig auf Sechsund Achtzig.

00:07:37: also das ist wirklich bemerkenswert.

00:07:38: und wir haben mir nach wie vor was Die Wirtschaftsstimmung in Deutschland angeht sehr, sehr mauere Ausgangslage.

00:07:45: und man muss ganz klar sagen es ist der Dienstleistungssektor natürlich auf der einen Seite.

00:07:50: Ich habe die Idee entsprechend in vier Branchen mal mitgebracht.

00:07:53: Der kritische Punkt jetzt sich auch in der Grafik denn hier Wartungen sind ja letztlich senkrecht eingebrochen wenn man sich das mal anschaut.

00:08:01: also sehr dynamischer Rückgang nochmal haben das Niveau von Ende.

00:08:07: Aber auch das Bau-Hauptgewerbe ist nicht wirklich jetzt hier ein großer Teil, beim Gegenteil.

00:08:11: Auch hier natürlich die Erwartungen in die grüne Linie.

00:08:14: nochmal deutlich nach unten gegangen sind wir schon klar im tief negativen Bereich mit minus dreißig Punkten Auch in den anderen Segmenten hier, das verarbeitende Gewerbe letztlich eine Seitwärtsbewegung auf sehr niedrigem Niveau.

00:08:28: Der Handel zeigt auch letztlich ein Kronik der Stagnation, so möchte ich es mal nennen.

00:08:33: und hier ist die Schere zwischen der Lage und den Erwartungen bleibt ja eigentlich dauerhaft geschlossen.

00:08:38: für eine strukturelle ... Ich möchte sagen schon fast Resignation letztlich, sodass wir Eigentlich ja, diesen Iran-Krieg gar nicht mehr als den eileinigen Sündenblog sehen.

00:08:48: Wenn wir uns die Historie anschauen, haben wir hier letztlich eigentlich einen Brandbeschleuniger auf einem bereits morschen Fundament.

00:08:55: so muss man es letztendlich einfach mal zusammenfassen Ja, dann muss man schauen was ist eigentlich jetzt die Quantifizierung des Schadens?

00:09:02: natürlich auch durch den Krieg und durch die Blockade.

00:09:05: Dass das Bippwachstum in Deutschland der Eurozone denke ich mal so um nur vier Prozentpunkte nochmal fallen könnte und dass es da noch eine weitere Ermäßigung da muss man wirklich aufpassen insbesondere eben auch im Hinblick eben auf die Reformletagie.

00:09:19: vor dem Krieg war ja auch schon keine wirkliche Frühjahrsbelebung zu erkennen gewesen.

00:09:23: sehr fiskal Impuls verpufft ebenfalls, ich wollte hier diese staatlichen Stützungsmaßnahmen von nur um acht Prozent des BIP.

00:09:31: Da kommt auch nicht wirklich Dynamik rein.

00:09:33: mal schauen ob da überhaupt noch etwas passiert so dass wir als fast festhalten können der Nordkonflikt entlarvt.

00:09:39: Letztlich finde ich nach wie vor die strukturelle Schwäche in Deutschland, insbesondere eben auch weil hier der angehöhnliche fiskalpolitische Impuls von zwei Hundert Milliarden Euro nicht wirklich wirkt.

00:09:51: Entscheint ist letztlich ein Punkt.

00:09:53: Ich möchte Ihnen nicht alles schlechtreden.

00:09:54: das ist ganz wichtig dass die Regierung letztlich das enge Zeitfenster bis zum Sommer für überfällige Strukturreform nutzt.

00:10:03: Das muss passieren, sollte das der Fall sein.

00:10:05: Dann sehen wir denke ich immer noch in den Nebenwertesegmenten nochmal Stabilisierung und dann wird es auch was besser.

00:10:12: aber man muss da ganz einfach aufpassen ob er denn tatsächlich noch mal etwas aus Berlin geliefert wird.

00:10:17: Ich habe da tatsächlich so meine Zweifel wenn man sich hier die politischen Kapriolen immer wieder anschaut.

00:10:25: Ja, gehen wir noch Richtung Inflation.

00:10:26: Auch das ist einer der Themen letztlich gewesen in den vergangenen Tagen so in den Medien.

00:10:31: ja, der Energieschock der Preishammer als Inflationsmotor im Deutschland.

00:10:36: hier die Energiepreise angestiegen auf zwei Komma sieben Prozent also über so oft.

00:10:42: das höchste Niveau glaube ich seit Januar vierundzwanzig.

00:10:44: natürlich sind hier die Energie preise der Beschleuniger gewesen.

00:10:47: Sieben, zwei Prozent glaube ich im Vorjahr ist vielleicht kräftig angestiegen.

00:10:52: Genau hier sehen wir es auch.

00:10:53: Energiekomponente Natürlich hier Kraftstoffen mit rund zwanzig Prozent Heizöl.

00:11:00: Das wird natürlich noch mal richtig kräftig auf die gesamte Preisentwicklung, aber man muss auch sagen, schauen wir uns mal an, die Dienstleister, drei Komma zwei Prozent bleibt nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.

00:11:13: Man kann auch sagen Sticky in Flage das heißt sie klebt auf einen doch für den Notenbank für die EZB erhöhtem Niveaux.

00:11:21: Und das treibt natürlich jetzt zusätzlich zu der Entwicklung hier bei den Energiepreisen die Inflation weiter nach oben.

00:11:30: Gucken wir uns das Ganze mal an.

00:11:32: mit der Kerninflation, hier mit rund zwei Komma fünf Prozent ist sie auch nach wie vor eigentlich noch im ordentlichen Bereich aber die Gesamtinflation liegt nun über der Kernrate.

00:11:43: Das zeigt meiner Meinung nach dass die Volatilität der Energiepreise die Kontrolle über den Index übernommen hat Und das Ganze jetzt mit den Infodaten noch zusammen haben wir hier letztlich die Situation, dass die Unternehmen schon jetzt mit steigenden Produktions- und Transportkosten rechnen müssen.

00:11:59: Die sie wahrscheinlich dann eben auch natürlich an die Endverbraucher weitergeben, sodass wir hier dann entsprechend auch zwei Drunden Effekte wohlsehen werden – die befürchtete Lohnpreisspirale!

00:12:10: Das ist jetzt das Spiegelbild für Deutschland.

00:12:12: In Europa sieht es noch besser aus, wenn wir uns hier mal anschauen.

00:12:15: die Inflation in der Eurozone an die jetzt reingekommen ist, sehen wir eher mal so ein zwei-Weltenszenario möchte ich es mal nennen Energiekomponente natürlich im Monatsvergleich mit knapp sieben Prozent explodiert sehr kräftig ist das hier nach oben gegangen, Energy minus drei auf knapp fünf.

00:12:31: Da ist einiges jetzt reingekommen natürlich, aber der Inflationsdruck ist meiner Meinung nach bisher rein externer Natur.

00:12:37: Es gibt noch keine Anzeichen in Europa für eine breite Überhitzung der Binnenwirtschaft was die Inflation betrifft.

00:12:43: Wir sehen nur so'n bisschen die Hormusquitterung, so möchte ich es mal nennen in der Logistik ja hier mit eins Komma sieben das zieht schon Mal ein bisschen an.

00:12:51: Das ist so ein versteckter Inflatungsdruck Möchtest Man Nennen Für Die Industrie Güter im Februar.

00:12:57: Das könnte die EZB natürlich so ein bisschen in einen Dilemma bringen, das war hier ein zweitrunden Effekt gesehen aber auch da wird denke ich mal erst einmal noch eine Abwartenbehaltung eingenommen zumal eben auch hier einer meiner Lieblingsindikatoren der Economic Surprise Index für die Eurozone wieder dargestellt.

00:13:13: ja wirklich man kann es schon sagen und eben formuliert ist sie auch immer so implodiert ist Die Zahlen hier in Europa wirklich massiv eingebrochen.

00:13:22: letztlich Das hängt natürlich auch mit dem Energie-Schock zusammen, der hier in Europa viel stärker trifft als die USA.

00:13:31: Die USA sind ja deutlich weniger abhängig von Energienporten, sie sind mir einer der größten Exporteure.

00:13:36: eben auch steigenden Ölpreise schlagen hier entsprechend durch.

00:13:39: dann haben wir noch den Zinsentwicklung was muss man auch berücksichtigen und die Divergenz zu den USA.

00:13:45: in den USA weil letztlich eine Konsum ich möchte mal sagen ja resilient.

00:13:49: die amerikanischen Verbraucher halten etwas länger durch als die europäischen.

00:13:54: Das hat man auch heute gesehen beim Consumer Confidence Index, die europäischen Verbraucher sind eigentlich aufgrund der historischen schon immer viel pessimistischer aufgestellt als die Amerikaner und das hält natürlich dann auch die amerikanische Wirtschaft um.

00:14:08: rund siebzig Prozent sind ja vom BIP abhängig.

00:14:10: in Europa ist man da wesentlich vorsichtiger Was dann dazu führen sollte, wir sehen hier EZB im Augenblick was die Erwartungen hinsichtlich der Inflations-, der Geldpolitik angeht.

00:14:21: Ganz spannend letztlich.

00:14:23: man sieht jedoch einige Zinserhöhung, in die derzeit eingepreist werden von zwei Prozent jetzt hier im Juni dann zwei Komma zweifünf in Juli, zwei Kommas fünf auf zwei Kommafünben siebzig Prozent sogar das ist noch nicht ausgemachte Sache.

00:14:35: aber so zwei drei Zins erhöhen sind im Augen Blick am Terminmarkt eingepreist meiner Meinung nach viel zuviel.

00:14:43: Ich kann mir nicht vorstellen, dass tatsächlich die EZB so stark die Zinsen erhöhen wird und das wird ansonsten auch weitere Probleme nach sich ziehen.

00:14:52: Denn mein Basis-Szenario bleibt letztlich, dass der Ölpreis zumindest mal doch auf Sicht der nächsten Monate nachgeben dürfte und somit eben dann auch die Ezb argumentiert, dass es eher ein vorübergehender Inflationsanstieg ist der sich nicht in der Realwirtschaft durchschlagen durfte und somit sie eine abwartende Rolle einnehmen dürfte.

00:15:14: Das zumindest mal meine Einschätzung im Augenblick hinsichtlich der EZP.

00:15:18: In den USA schonmal hier interessante Entwicklungen, die wir auch da gesehen haben was zumindest mal die US-Import und Exportpreise angeht.

00:15:26: Importpreise hier mit einem Prozent natürlich auch kräftig zugelegt.

00:15:30: man sieht es hier all.

00:15:31: imports Natürlich ein stärkster Zugriff als im März, zwar in zwanzig Exportpreise aber auch mit einem Prozent.

00:15:40: ist letztlich auch ein Inflations-Comeback, was man zumindest mal an diesen beiden Datenpunkten festmachen könnte.

00:15:46: Die Teuerung kehrt über den Warenhandel mit Wucht zurück in den USA.

00:15:51: Das ist aber nur einen Datenpunkt.

00:15:53: Ich möchte hier noch nicht sagen dass es ein statistisches Erdbeben dann im März mit den Merztaten zu erwarten gibt wenn da tatsächlich eben die Folgen des Krieges durchschlagen.

00:16:03: das muss man abwarten und zumindest einmal die Import- und Exportpreise zeigen.

00:16:07: Das sieht aber soweit noch ganz gut aus.

00:16:14: Perfekt!

00:16:16: Gehen wir mal rüber zur Uni Mischigen, da gab es jetzt eine Umfrage die auch noch reingekommen ist, ich glaube am Freitag wollen sie veröffentlicht hier letztlich auch einen Rückgang gesehen.

00:16:25: auf Die Erwartungskomponente ist zurückgekommen.

00:16:35: Die Inflationserwartungen, kräftigster Sprung seit April zwei Tausendfünfundzwanzig.

00:16:41: Wir sehen hier so ein bisschen eine Wohlstandsschleppe.

00:16:43: der stärkste Vertrauensfalllust zeigt sich bei Haushalten übrigens beim mittleren und hohen Einkommen sowie bei Aktienbesitzern.

00:16:50: Das hat die Auswertung ergeben fand ich ganz spannend.

00:16:52: das deutet nämlich darauf hin Das nicht nur die Benzinpreise, sondern eben auch die Volatilität an den Finanzmärkten direkt auf die Konsumlaune durchschlagen.

00:17:00: Und das ist ja wiederum auch wichtig für Schwandt denn er achtet ja darauf dass die Aktienmärkte nicht zu stark korrigieren in den USA weil der weiß, dass hier ein Großteil seiner Wälder im Aktienmarkt engagiert ist und wenn die Verluste erleiden dann kostet das unter Umständen eben auch noch Wetterstimmen.

00:17:16: Stichwort zwischen wahlen Anfang November – das sind wirklich ein wichtiger Faktor.

00:17:23: kam, glaube ich heute rein hier die entsprechenden Daten.

00:17:26: Die Erwartungen sind ein bisschen zurückgekommen war auch überraschend gewesen.

00:17:31: Ich hatte ja schon gesagt private Konsumausgaben in den USA und zwei Drittel.

00:17:35: Deshalb ist das ein wichtiger Frühlegator dieses Verbrauchervertrauen des Conference Boards.

00:17:40: Man sieht es hier die aktuelle Situation wird nach wie vor sehr positiv eigentlich dargestellt und erwartet.

00:17:46: Die Amerikaner sehen dunkle Wolken am Horizont, denn hier die Erwartung in die blaue Linie ist unter der Wachstumsschwelle.

00:17:52: Genießen aber noch das Picknick in der Sonne.

00:17:55: So möchte ich es mal formulieren letztlich.

00:17:56: Wir haben eine große Schere zwischen den beiden.

00:17:59: Das zeigt auch nochmal – das habe ich gerade eben auch schon gesagt – im Augenblick geht's denen eigentlich noch ganz gut.

00:18:05: Sie sehen nur dass sich diese Situation eintrüben könnte.

00:18:08: Aber auch hier die aktuelle Lage ist schon sehr lange Zeit eigentlich über den tiefen Erwartungen und trotzdem relativ resilient.

00:18:16: Das ist das, was ich gerade eben gezeigt habe auch im Vergleich mit Europa.

00:18:21: Dann hat sich noch Petschef Paul geäußert.

00:18:24: Gestern war es gewesen an der Uni.

00:18:27: er sagte letztlich naja die Energiepreisspitzen dürften nicht so lange angehalten.

00:18:34: Er schaut da durch in.

00:18:35: den Lookfu-Gedanke ist dass seine zentrale Argumentations letztlich Zeitverzögerung der Geldpolitik bis eine Zinserhöhung wird, topf hat DG in zwölf bis achtzehn Monate.

00:18:45: Bis die ihre volle Wirkung dann tatsächlich entfaltet.

00:18:48: eine Zinserhöhung.

00:18:49: Bis dahin dürfte der Energieschock schon längstens wieder abgeklungen

00:18:52: sein.".

00:18:53: So das ist so seine Argumentation und man die Konjunktur schwächelt in einigen Segmenten.

00:19:00: Dann würde man sie jetzt noch stärker abwürgen sollte man die Zinsen erhöhen.

00:19:05: Deshalb hält er da wahrscheinlich erst einmal die Füße still.

00:19:07: Er scheidet ja ohnehin bald aus und betont letztlich einen Aussitzen.

00:19:12: Und das funktioniert insbesondere dann, wenn die landfristige Inflationserwartungen fest verankert sein und bleiben.

00:19:20: Das ist die zentrale Aussage, die er gestern getätigt hat.

00:19:25: Letztlich geht es darum sehen hier eine Stabilität – das habe ich jemals mitgebracht – mit den Five-Year-Break-Eden-Inflation Rate.

00:19:32: Die zeigt an zu welchen durchschnittliche Inflationrate der Markt für die nächsten fünf Jahre erwartet?

00:19:38: weit in die Zukunft schon mal geschaut und das ist so ein bisschen der Ankerpunkt eben auch für die amerikanische Notenbank.

00:19:44: Anders eben als im Jahr zwei Tausend Zweiundzwanzig, da hatten wir einen Peak-Anstieg gehabt auf rund drei Prozent.

00:19:52: Jetzt sehen wir keinen Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung.

00:19:55: Wir sind ein bisschen nach oben gelaufen – das ist richtig!

00:19:58: Aber alles andere als den starken Anstieg als zum Jahr zweitausendzweiund zwanzig.

00:20:02: Das finde ich eine ganz wichtiger Unterschiede eben auch hier hinsichtlich der Erwartungen der Marktteilnehmer.

00:20:08: Und deshalb kann ich auch noch Paul so ein bisschen vorsichtiger und zurückhaltender auftreten, weil er eben sagt die five-year break even in Fleisch mit ist noch nicht nachhaltig kräftig nach oben hin angesprochen.

00:20:22: Das finde ich eine ganz wichtiger Punkt in meinem Augenblick in der Diskussion hinsichtlich der Inflationsentwicklung in den USA eben auch berücksichtigen muss.

00:20:31: Ja hier mal die im Augenblick die Geld Markt beziehungsweise Leitzins Erwartungen hinsichtlich der amerikanischen Notenbank.

00:20:38: Man sieht es hier, drei Prozent bis drei Prozent.

00:20:41: Also keine großen Sprügel derzeit.

00:20:43: aber dieses Bild verändert sich natürlich auch sehr schnell.

00:20:46: Anfang März waren wir hier zum Beispiel bei dieser Ausgangslage gewesen.

00:20:49: Da wurden noch zwei Leitzens senkungen für im Jahr ist das der Zeit nicht der Fall.

00:20:58: Die Grafik hier zeigt eigentlich immer wieder, muss man mit berücksichtigen.

00:21:01: Ja die Zinstrukturkurve wie steigt die an?

00:21:04: In der Vergangenheit war es häufig so gewesen wenn sie kräftiger angestogen ist.

00:21:08: Dann ist eben auch die Arbeitslosenquote hier mit der schwarzen Linie dargestellt entsprechend kräftig nach oben gezogen, wenn die Arbeitslosenquote anzieht Dann ist die amerikanische Notenmarkt mit kräftigen Leits und Senkungen aktiv geworden.

00:21:20: Und das zeigte, dass sie letztlich falsch lag.

00:21:22: und das führte dann auch am Aktienmarkt zu entsprechenden großen Krisen also zur ausgewachsenen Bärenmärkte.

00:21:28: im Augenblick sieht man hier die Arbeitslosenquote verharrt auf relativ niedriger Niveau.

00:21:33: Das heißt wir sehen keine Wiederholung der großen Bären-Märkte derzeit.

00:21:37: was diese beiden Mimikatoren angeht.

00:21:39: Das beruhigt zumindest mal ein bisschen die Lage so möchte ich sagen Denn auch hier natürlich auch Haushaltsdisziplin in den USA ist angesagt.

00:21:47: Muss man auch weiter mit berücksichtigen, die hohe Verschuldung, die wir haben.

00:21:53: Solange das nominale Bitwax-Tum gut vier Prozent beträgt und über der Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen nicht mit knapp vier Prozent gilt eigentlich die Verschulung theoretisch noch als tragfähig, dass zumindest mal so eine Faust regelt.

00:22:07: Wir gucken uns hier die fundamentale Lage an.

00:22:09: Ganz kurz auch für im Jahr ist es für das erste Quartal, aber man erwartet zumindest mal für die folgenden Quartale dann nochmal eine weitere positive Gewinnentwicklung was Unternehmenszahlen aus den USA angeht und deshalb sind auch die Analyste eigentlich überwiegend optimistisch gestellt.

00:22:39: Wenn wir uns hier mal mit dem Vorwort KGV beschäftigen, fand ihr ja auch ganz interessant, Ausgehen vom Jahreswechsel haben wir hier bei einigen Aktien schon deutlich tiefer vor Ort KG Vs jetzt eine Microsoft ist von twenty-fünfundzwanzig auf neunzehnt rund einen Nvidia von vierundzwanzig auf fünfzehn Alphabet von dreißig auf zwanzig also nur einmal hier die Big Tech zu nennen Während den Gegensinn hier defensiver Konsum, eine Wollmart, eine Costco und so weiter.

00:23:06: Die sind doch nach wie vor noch mal relativ teuer.

00:23:09: Finde ich auch zu teuer für eine Wallmart.

00:23:11: bezeichnend knapp viertziger KGV auf Basis der Gewinnschätzung für die nächsten zwölf Monate an der Amazon bekomme ich für zwanzig steht für mich jetzt persönlich in keinem gesunden Relation zueinander und zeigt eigentlich das Tech über Gebühr abgestraft wurde und eigentlich auf dem Papier günstig ist, derzeit im Vergleich zu anderen Segmenten des Aktienmarktes.

00:23:33: Deshalb auch hier letztlich Technologie, was die Bewertung angeht massiv zurückgekommen mit der gelben Linie aber auch Amerika insgesamt.

00:23:41: Wir haben hier einen deutlichen Rücklauf gesehen ist jetzt glaube ich im Bereich des zehn Jahresdurchschnittes eben auch schon angekommen was zumindest mal die KGV-Bewertungen angeht hiermit rund nineteen.

00:23:53: das ist so das fünfjahres Durchschnitt.

00:23:55: also sehen wir auch hier letztlich schonmal eine deutlicher attraktiveres Niveau was zumindest Auch bei Deutschland entsprechend, was der DAX-KGV von knapp fünfzehn auf rund vierzehn gesunden war.

00:24:09: Auch das sieht wieder ein bisschen interessanter aus eigentlich auch hier beim Eurostox.

00:24:13: Fünfzig nicht ganz so deutlich.

00:24:15: Sechszehnt auf gut fünfzehnte.

00:24:17: Man kann aber sagen dass zumindest mal aus fundamentaler Wertungsperspektive das insbesondere in der Zeit noch ganz robust aussieht.

00:24:25: die Analysten Schätzungen sind auch für das Geschäft der zweitausendsechsundzwanzig überraschend stabil.

00:24:29: bisher bei ungefähr ja tausend sechstund, tausendsiebhundert Indexpunkten, die man für den DAX einrechnet.

00:24:36: Natürlich je länger der Krieg andauert desto stärker das Risiko eben dass hier die Margen auch angegriffen werden und dass dann noch die Gewinnschätzung entsprechend nach unten angepasst werden müssen und somit eben da DAX auch entsprechendes Korrekturpotenzial aufbauen könnte.

00:24:50: aber bis dahin zumindest mal die Hauptmeinung des Marktes derzeit noch, dass wir hier doch eher einmal eine Beruhigung sehen Und auch der DAX, ich habe es schon gesagt, nähert sich ansoweit im Jahreschnitt.

00:25:00: Dann ist zumindest mal deutlich günstiger als noch zum Jahreswechsel das große fundamentale Bild mit den Konjunkturdaten.

00:25:09: Jetzt gehen wir noch kurz mal rein Richtung der Markttechnik.

00:25:13: da ist so der übergeordnete Trend an den weltweiten Aktienmärkten im Augenblick ein bisschen auf der Kippe.

00:25:19: Vier von zehn Indizes weltweit handeln inzwischen schon unter ihrer zweihundert Tage Linie.

00:25:25: Das ist ein deutlich angeschlagenes Bild, wenn man sich hier das Weltaktienklima, dass man bei Indexradarberechen entsprechend mal anschaut.

00:25:32: Ist aber noch kein nachhaltiger Bruchdämmen.

00:25:36: Große wichtige Indizes wie z.B.

00:25:38: aus dort's Fünfzig handeln nur mit einem Preisabschlag von rund zwei Prozent zur zweieinhalb Tage liegen.

00:25:43: Kurzfristig sind wir zu dem massiv überverkauft.

00:25:47: in meiner Einschätzung denn alle Indices handeln unter ihrem Monatsdurchschnitt sehr ungewöhnlich und zeigt eigentlich an, dass im kurzfristigen Bereich eine massive Übertreibung nach unten vorliegt.

00:25:59: Also deutlich überverkaufte Situationen die wir hier im Augenblick eigentlich erkennen können auf dem Weltaxinklima.

00:26:07: Ich habe mir mal diese Situation angeschaut.

00:26:09: was ist eigentlich die Ausgangslage?

00:26:10: Die Statistische für den Wachs wenn er das erste Quartal um mindestens fünf Prozent in Minus abschließt unter der zweihundert Tage Linie notiert und man eine Position an Anfang April einnehmen würde, um zum Jahresende wieder verkauft.

00:26:25: Die Trefferquote liegt tatsächlich bei fünfzig Prozent.

00:26:29: Das heißt also Münzwurf unter dem Strich.

00:26:32: Man sieht es hier gab ein paar negative Jahre.

00:26:34: Man muss vor allen Dingen während des Jahresverlaufs immer noch mal mit kräftigeren Rücksitzern rechnen.

00:26:40: Also selbst wenn man Anfang April einzusteigt, gab es hier noch weitere Korrekturen im Umfang von rund Fünfzehn bis in der Spitze sogar mal vierzig Prozent.

00:26:48: Das war zwei tausend acht der Fall gewesen, also es ist ein sehr herausforderndes Jahr wenn das erste Quartal negativ gewesen ist.

00:26:55: aber man sollte es nicht komplett abschreiben.

00:26:57: ich zeig gleich noch einmal einen möglichen Verlaufsvergleich.

00:27:01: da zeigt nämlich auch nochmal dass wirklich hier auch Chancen bestehen.

00:27:04: Wenn wir uns die Marktbreite beim DAX mal anschauen Wir sind kurzfristig meiner Meinung nach deutlich über verkauft nur noch um zehn prozent der Index.

00:27:13: Mitglieder im DAX behaupten im Augenblick ihren ein-zwanzig Tage Linie, also ihrem Monatsdurchstand.

00:27:18: Wenn man sich mal hier ich habe das mit den Pfeilen markiert entsprechend ähnliche Ausgangslagen anschaut hinsichtlich der Marktbreite dann sieht man was eigentlich dass immer ganz gute Naheingestiegsgelegenheiten gewesen sind selbst in dem Bärenmarkt von zwei tausendzweiundzwanziger als der DAX.

00:27:35: ähnlich wie jetzt unter einer leicht fallenden zweihundert Tage die Notierter waren solche kurzfristigen überverkauften Situation gute Tradinggelegenheiten gewesen, um mir nochmal einen entsprechenden Gegenimpuls davon zu profitieren.

00:27:51: In der etwas längerfristigen Betrachtung ist es so dass hier noch rund dreißig Prozent der Aktien im DAX ihre zweieinertage Linie behaupten.

00:27:59: das ist relativ viel und das ist noch deutlich mehr als zu diesen ausverkaufs Niveaus die wir zum Beispiel zum höhere Punkt Corona Crash gesehen haben.

00:28:08: oder auch hier in den Jahr- und Jahrzehnten, da hatten wir deutlich niedere Quoten gehabt von unter zehn Prozent.

00:28:13: Das heißt so ein richtiges Beerenmarkt tief das haben wir beim DAX noch nicht gesehen bedeutet Mitte bis Landfristig noch keine Bereinigung kurzfristig.

00:28:21: meiner Meinung nach sollte eigentlich jetzt eine technische Gelegenbewegung einmal einsetzen.

00:28:27: Hier auch nochmal in der langfristigen Betrachtung wollte ich einfach mal mitgeben für all diejenigen die stark auf den MRCD schauen das ist ja letztlich ein nachgelagerter Indikator.

00:28:36: Hier berechnet auf Monatsbasis ein Verkaufs-Signal vorliegen.

00:28:43: Solche Verkufssignale im NACD mit den roten Feilen gekennzeichnet waren in der Vergangenheit immer ein Wahnsignal gewesen, Achtung!

00:28:52: Auf mittelfristige Sicht, auf sich der nächsten Monate drohen eher mal weitere Abgaben.

00:28:57: Zumindest mal ein sehr herausforderndes Umfeld und man sieht es hier da immer für die.

00:29:02: dieses Verkaufssignal wurde auch sehr hohem Niveau ausgebildet.

00:29:05: Auch das eher mal ein vorsichtiges Signal hinsichtlich der nächsten Monate.

00:29:10: Da sollte man etwas vorsichtiger sein.

00:29:12: Ich hatte es im Tiese auch schon gesagt ich sehe so ein bisschen parallel zu zwei Tausend Zweiundzwanzig denn die Ausgangslage ist relativ ähnlich.

00:29:20: Wir haben hier im Jahr zweitausendfünfundzwanziger Seitwärtsbewegung gehabt, ähnlich wie in dem Jahr zweitausendeinzwanzig auch.

00:29:25: Danach rutscht der DAX unter seine Zweihunderttage Linie hier im ersten Quartal mit der biolitten Linie gekennzeichnet.

00:29:32: Es kam noch zu einem Erste Einbruch Rücksetzer-Erholungsbewegungen Rücklauf an das alte Ausbruchsnilo oder die seitwärzte Bewegung mit der Zweihundertage Linien, die dann in einer fallenden Tendenz übergingen in den Jahr zwei tausendzehn und zwanzig.

00:29:45: Und jede Erholung zurück wurde zum Ausstieg genutzt und der DAX bildete im September, Oktober sein Tief aus.

00:29:53: So ein ähnliches Szenario kann ich mir tatsächlich auch für die Jahre vorstellen denn natürlich bleibt so bisschen diese ganze Energiepreisproblematik bestehen mit der Lage in Nahen Osten.

00:30:05: das wird schon etwas durchschlagen.

00:30:06: wir haben ja noch viele andere Probleme in den USA.

00:30:09: Ich sage mal hier die Finanzierung so im Private Credit Bereich teilweise Zweifelt eben hinsichtlich der KI, Disruptionssorge, Softwaresektor und so weiter.

00:30:21: Die Bewertung ist günstiger aber ob wir hier tatsächlich nochmal wieder die Region um vierundzwanzigtausendfünfhundert plus X nach oben hin zurück erobern habe ich doch meine größeren Zweife dran.

00:30:32: Deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir auch so ein bisschen in der Blaupause sehen.

00:30:35: In dem Jahr ist es von im Jahr die Marktechnik angeht.

00:30:40: Dieses Szenario ist meiner Meinung nach erst hinfällig, wenn wir hier wieder die zweieinhalb Tage Linie deutlicher zurückerkommen sollten.

00:30:48: Hier noch mal einen Verlaufsvergleich.

00:30:50: Wir haben das hier bei Indexradar entsprechend berechnet mit der blauen Linie.

00:30:53: Das ist ein Durchschnittsverlauf für den DAX, wie er sich in Zwischenwahljahren präsentiert.

00:30:58: und da sieht man eben auch natürlich hier so'n Ausreißer.

00:31:01: jetzt durch den Konflikt Keine Frage, aber zwischenwahljahr sind dadurch gekennzeichnet durch einen Hoch im April-Mai und danach eher mal eine Abwärtsbewegung bis in den September-, Oktober hinein.

00:31:13: Und das ist dann häufig kurz vor dem Zwischenfall ein guter Einstiegszeit und um hier nochmal sich für ein starkes Viertesquartal und hoff ich auch Gutes Erstesquartaal, zu positionieren.

00:31:26: Marktechnik in den USA sieht so aus der NASDAQ ist leicht überverkauft mit dem Abstand zu seinem jüngsten hoch Korrektur jetzt zehn Prozent erreicht.

00:31:35: Man sieht es hier mit der blau gestrichelten Box, viele Korreakturen endeten so in einem Umfeld von minus zehn bis minus fünfzehn Prozent.

00:31:45: also da ist schon einiges jetzt einmal reingekommen und das riecht auch so ein bisschen zumindest mal für eine kleine Gegenbewegung.

00:31:52: zumal war ich hier auch im kurzfristigen Bereich wie die Anzahl Aktien im Index über ihren Monatsdurchschen auch überverkauft sind, aber nicht im langfristigen Bereich.

00:32:01: Also eine ganz ähnliche Ausgangslage finden wir wieder vor wie auch beim DAX und das ist eigentlich letztlich auch das Fazit.

00:32:07: dann wenn man sich hier mal die entsprechenden statistischen Daten anschaut zum Beispiel wenn der S&P-Fall fandet im ersten Quartal unter Druck gekommen ist in zwischenwahljahren Wie ging es dann weiter?

00:32:19: Die Frühjahr Entwicklung eher mäßig gewesen mit der Trefferquote tatsächlich Zehn bis vierzig Prozent, auch für das zweite Quartal durchwachsen.

00:32:29: Das dritte Quartale mit fünfzig Prozent aber das vierte Quartals ist dann häufig das starke Quartall wenn es eben eine richtige Bereinigung gegeben hat.

00:32:37: Was bedeutet meine Meinung nach wie geht's weiter beim DAX?

00:32:41: Auch eher mal ein schwieriges Fahrwasser nach wie vor.

00:32:45: die Region hier um zwanzigtausend rein zwanzigerfünfhundert dürfte schon mal eine große Hürde darstellen, insbesondere weil jetzt auch die Saunatage liegen leicht fallend verläuft.

00:32:56: Günstigere Bewertungen ja aber das führt trotzdem dazu hier dieser marktechnischer größerer Schaden im mittelfristigen Bereich dass wir uns eher durch auf einen schwierigen Sommer vorbereiten sollten indem der DAX seitwärts pendelt so in einer Bandbreite von rund Ja, einundzwanzigtausend, einzwanzig tausend Fünfhundert bis ungefähr zweiundzwantigtauendfünfhundzeintausend Punkte.

00:33:19: Viel mehr erwarte ich hier im Augenblick für den DAX erstmal nicht.

00:33:24: Schreibt gerade jemand rein.

00:33:27: Zwei-tausendsweinzwanziger war einen Beerenmarkt.

00:33:29: ganz genau das habe ich ja grade eben auch gesagt.

00:33:31: wir sind in einem Beerenmark abgegleitet.

00:33:34: Ich gucke mal eben die Folie hier und dass es der entscheidende Punkt wird sind hier unter die Zweihundert-Tage-Linie gefallen und jede Erholung an den Zweihundertage- Linien wurde verkauft.

00:33:43: Genau das sehen wir hier unter Umständen auch bald wieder, denn die zweihundert Tage Linie beginnt annäherlich zu fallen und wir haben ja auch ein ähnliches Problem hinsichtlich der Inflationsentwicklung.

00:33:51: Auch das war ja im Jahr zwei tausendzehnzwanzig ein ganz großes Problem.

00:33:55: Die Teuerungsrate ist nach oben gesprungen.

00:33:57: Es gab einen massiven Boost der Nachfrage aber es konnte nicht dass Angebot bereitgestellt werden.

00:34:02: Post Effekt durch die Corona Krise und die Zinserhöhungen führten dazu, dass der Aktienmarkt abgetaucht ist.

00:34:10: Und das im gemäßigten Ton erwarte ich eben jetzt auch eher mal noch für den Jahr zwölf Jahre.

00:34:15: Das war ein schwieriges Umfeld für den DAX, für den NASDAQ entsprechend auch und sollte hier die entsprechenden alten Hochsemblick behalten in zweiundzwanzigtausend dreinzwanzigtausend.

00:34:25: Entsprechend hier vielleicht auch sich etwas defensiver positionieren.

00:34:28: Die BNP bietet da ja auch einen Zertifikatorbereich sehr vieles an zum Beispiel über Discount-Zertifikate um von der hohen Volatilität zu profitieren oder Cap-Bonus-Zertifikate, um seitwärts Renditen auch abzugreifen.

00:34:40: Binde ich das aber auch ganz interessant im kurzfristigen Bereich zum Beispiel hier der DAW.

00:34:45: Das Chartpick denke ich mal dieser Sendung, forty fünf tausend da sind die alten hoch ideal typischer Re-Test dieses Ausbruchsniveaus kann mir durchaus vorstellen dass wir je von Malen am Bouncebewegung nach oben sehen.

00:34:57: also wer so kurzfristig interessiert ist Kann sich zumindest mal, finde ich den Dow Jones anschauen.

00:35:02: Der sieht im Augenblick sehr interessant aus was zumindest die Marktechnik angeht.

00:35:07: Ja der Ölpreis ist natürlich sehr weit gelaufen.

00:35:09: Achtzig Prozent preisaufschlag zur zweihundert Taglinie das ist wirklich sehr viel.

00:35:14: Deshalb sollte man hier vorsichtig sein zumindest Mal was die Bewegung angeht.

00:35:19: Ich gehe mal davon aus dass ich der Ölkreis auch allmählich mal wieder beruhigen sollte aber dafür müssen natürlich auch die entsprechenden Nachrichten dann von der geopolitischen Seite mit dabei sein.

00:35:31: Ansonsten wie geht es weiter beim Goldpreis, Stabilisierung aber hinsichtlich natürlich auch der Sache was die Zinsen angeht.

00:35:40: Die Renditen sind zuletzt gestiegen muss man im Blick behalten.

00:35:44: Gold ja auch nicht nur jetzt in reiner sicherer Hafen gewesen denn das wurden hier größere Positionen liquidiert um entsprechende Liquidität zu schaffen für Verlustpositionen in anderen Segmenten.

00:35:56: Das kratzt ein bisschen hier an Image des sicheren Hafens, aber insbesondere Gold ist noch übergeordnet da eigentlich positiv aufwärtsgerichtet.

00:36:04: Von daher ich bleibe mal konstruktiv für gold erwarte hier aber auf der Oberseite nicht sehr viel Bewegung.

00:36:12: Bitcoin noch ans Abschließend sehe ich eher mal auch schwäche Risk-Offstimmung insgesamt an.

00:36:17: Markt dann auch für das Jahresende.

00:36:19: und wenn man sich hier so ein bisschen das Muster anschaut Nach Halwing-Terminen sind wir nach wie vor in einer korrektiven Phase gefangen.

00:36:28: Hochpunkt wird hier ausgebildet im Herbst vergangenen Jahres.

00:36:32: Und häufig ist es eben so, dass nach einem Hochpunkt rund dreizehn Balken und dreizehnt Monate zu einer Korrektur kommt beim Bitcoin.

00:36:40: Und eine dreizehmonerte Korreaktur beim Bitcoin würde eher mal auf einen möglichen Tiefpunkt in September oder Oktober hindeuten.

00:36:47: Das korrespondiert ja wiederum sehr schön mit den von mir eben skizzierten Durchschnittsverläufen im Zwischenwahljahren an den Akzentnaken.

00:36:56: Welche Termine stehen noch an?

00:36:59: Habe ich mal die wichtigsten mitgebracht für den ersten April Einzelhandelsumsatz und ISM-Index verarbeitendes Gewerbe, ISM Indexdienste unter Arbeitsmarktbericht das Datenhighlight.

00:37:10: dann noch einmal am Freitag wenn die Börsen geschlossen sind.

00:37:13: Und dann am Montag ja sind die amerikanischen Börseln wir hoffentlich habe es mal reingeschrieben.

00:37:17: Sollte man auf jeden Fall mit auf dem Schirm haben.

00:37:19: aber wir haben ein verlängertes Wochenende.

00:37:22: Am Dienstag gibt es dann die nächste Ausgabe von Euer Eckmund.

00:37:27: So, jetzt gucken wir mal kurz in die Fragenbox rein.

00:37:29: Wir sind ja schon leicht über der Zeit.

00:37:31: auch Gold ist der einzig konstante Wert.

00:37:35: Ja hat natürlich stabilisieren Charakter und ich würde auch gold letztlich im Portfolio natürlich lassen.

00:37:41: Aber so der reinsichere Hafen ist dann doch nicht mehr.

00:37:44: Das hat man zuletzt gesehen.

00:37:45: ganz einfach auch weil es hier eine Übertreibung gab.

00:37:48: auch gold war ja überhitzt Und das ist dann ganz einfach ein Rückkehr zu normalen Bewertungsniveaus.

00:38:02: Vielen Dank, Herr Woll, Zinserhöhungen.

00:38:10: Könnte sich der US-Markt viel stärker entwickeln aufgrund der größeren Inflation?

00:38:15: Richtig genau!

00:38:16: Ich glaube die amerikanischen Notenbank hat wesentlich mehr Spielraum weil hier die Inflations nicht so stark durchschlagen dürfte wie in Europa.

00:38:23: Zugleich, ich habe es ja gerade eben auch gezeigt mit dem Conference Board-Indikator.

00:38:28: Die amerikanische Wirtschaftsstimmung ist noch besser als in Europa.

00:38:32: Wir haben hier ein höheres Konsumentenvertrauen Stabilisierung ist hier mehr gegeben.

00:38:38: Also von daher gehe ich auch davon aus dass letztlich Der US-Markt sich etwas stabiler entwickeln dürfte.

00:38:44: Wir sind auf der Bewertungseite zurückgekommen, auf die Durchschnittsniveaus der vergangenen fünf Jahre.

00:38:49: auch das stützt so ein bisschen.

00:38:50: also gehen wir eher davon aus sollten wir einen nicht begehren markt.

00:38:55: zwei tausend sechsundzwanzig sehen aber eine anhaltende Konsolidierung und Korrektur gehe ich mal davon aus dass ich eher mal der europäische Aktienmarkt relative Schwäche zeigen durfte gegenüber den Amerikanern.

00:39:06: Aber das bedeutet dann eigentlich Wenn wir Tiefpunkte sehen in Europa, dann dürfte es auch zu einer Erholungsbewegung kommen und den Durchschnittsverlauf folgend wäre dann mehr Aufholpotenzial gegeben in Europa gegenüber den Amerikanern.

00:39:23: Ja danke dass ich hier mal etwas andere Sicht geben durfte für die Rückmeldungen.

00:39:29: Die nächste Sendung dann am kommenden Dienstag wieder mit Eckmund.

00:39:32: natürlich soll viel Grüße ausrichten.

00:39:35: Ja, ich sehe sonst keine weiteren Fragen.

00:39:37: Dann vielen Dank allen eine gute Zeit!

00:39:40: Ich wünsche frohe Ostern auch vom Ecken und die besten Grüße und dann bis demnächst mal wieder in den Webinaren.

00:39:46: Tschüss und einen schönen Abendall.

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